Fasnachtssamstag, wir freuen uns auf unser 1. Mal an der Appenzeller Fasnacht. Geschminkt, verpflegt und gut gelaunt besteigen wir den Car und fahren direkt zum Umzugsstart auf dem Brauereiplatz. Wir laden aus, deponieren, erkunden die Umgebung und decken uns mit Umzugsproviant ein, bevor wir mit der Nummer 10 starten. Irgendwie bricht in der hintersten Reihe auf einmal Unruhe aus. ‚Am Cornel sis Bögli fählt‘.. ein Eintrag auf der Guggenluuserliste.
Dank Klebeband und Willenskraft sind Susi und Mundstück verbunden, ziemlich unbequem zum Tragen ist es, und es sieht auch sch…originell aus 🙂 aber es funktioniert.

Nach dem Umzug geben wir uns der Fasnacht hin, in Appenzell ist mächtig was los. Da blinkt nicht nur der Gin, auch unsere Augen leuchten.
Mit dem Car gehts zum Nachtessen in den Freudenberg. Vor dem Essen spielen wir noch ein paar Stückli, zum Glück kann das verloren geglaubte Bögli bei dieser Gelegenheit wohlbehalten aus dem Susikoffer geborgen werden.
Die Essenspause tut uns allen gut, wir machen uns gestärkt wieder auf den Weg ins Dorf, zurück ins Gewühl. Guggen erleben, tanzen, singen, selber spielen, dazwischen die vielen Verpflegungsstände und Beizen erkunden. Appenzell ist wirklich eine Reise wert!
Und weils so schön ist und unser Gwändli morgen Sonntag ‚de Letscht‘ hat, schlachten wir schon mal ein paar Hemden aus und lassen diese in Appenzell zurück. Den letzten Auftritt schaffen wir auch oben ohne…. Hemd.
